Zakynthos 2017 - mein Reisetagebuch

Jetzt ist es endlich soweit... der Bericht über den letzten Urlaub ist fertig.
Auch in diesem Jahr führte uns der Weg nach Zakynthos in das Hotel Porto Koukla. Über das Hotel an sich brauche ich wohl nichts mehr zuschreiben. Das wir uns dort einfach wohl fühlen ist ja wohl klar, schließlich würden wir sonst nicht immer wieder dort hin fliegen. wink
Die Zeit, die wir dort verbringen, ist so schön und verfliegt wie im Flug. Das wird natürlich hauptsächlich durch die tolle und familiäre Atmosphäre dort ermöglicht. Abgerundet wurde es dieses Jahr, mal wieder, durch all die anderen lieben Menschen, die wir kennenlernen durften. Mit ihnen haben wir viele schöne Stunden verbracht und herzlich gelacht.

Da dieses Jahr wir wirklich urlaubsreif waren, haben wir die ersten Tage eine reine Erholungsphase eingelegt. Das war wirklich dringend nötig und ist hier perfekt möglich.

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zur Galarie Porto Koukla 2016

bild porto koukla coming home thalassabar

Bild von der Thalassa Bar


bild information bootstour marathonissi

Highlight!

bild pavlos auf boot vor marathonissiFreitags hat sich Pavlos Zeit für uns genommen und ist mit uns nach Marathonissi gefahren. Hier haben wir ein paar wunderbare Stunden verbracht. Dort wird man so richtig entschleunigt. Das kristallklare Wasser lockt einen ins Wasser, wo man dann tausende Fische beobachten kann. Auf einmal befindet man sich mitten in einem Schwarm von kleinen oder auch größeren Fischen.
Tipp: Taucherbrille und Schnorchel nicht vergessen

Aber bitte denkt immer daran, ihr befindet euch dort in einem Naturschutzgebiet, also verhaltet euch dort auch dementsprechend. Es gibt ein paar Sachen, die ihr beachten solltet, aber das ist ganz einfach. Bitte betretet nie den abgetrennten Bereich, fahrt mit dem Boot langsam und vorsichtig und nehmt euch einfach eine Tüte für euren Müll mit und schmeißt diese einfach, zurück im Hotel, in den Mülleimer. Passt auch bitte darauf auf, dass keine Flaschen, Büchsen, Tüten oder andere Sachen durch den Fahrtwind vom Boot ins Wasser fallen. Schildkröten und andere Tiere können daran qualvoll sterben!
Ansonsten sollte man einfach nur die Schönheit dieses Fleckchen Erde genießen.

 


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zur Galarie Marathoniss 2016


bild information bootstour keri laganasbay

 Highlight!

bild unechte karettschildkroeteSonntags haben wir uns mit sechs Leuten ein Boot ausgeliehen und sind zu den Blauen Grotten von Keri gefahren. Dort haben wir eine kleinen Badestopp eingelegt und sind dann Richtung Laganas gefahren. Auf der Höhe von Agios Soistis hatten wir dann doch tatsächlich das Glück, eine Schildkröte über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Es war so toll! Sie hat sich überhaupt nicht gestört gefühlt. Im Gegenteil, man hätte meinen können, sie genieße es, sich zu präsentieren.
Nach einer Weile wollten wir noch mal Porto Koukla vom Wasser aus sehen. Also fuhren wir dort hin. Als wir langsam über ein großes Seegrasfeld fuhren, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Dort lag tatsächlich, keine 500 Meter vor unserem Hotel, eine riesen Schildkröte gemütlich im Seegras. Es war fantastisch!
Nach diesem tollen Stunden haben wir das Boot zufrieden und glücklich wieder abgegeben und den Tag gemeinsam ausklingen lassen.

 

 


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zur Galarie Blaue Grotten von Keri 2016

     


bild landkarte zakynthos weg nach bochalibild von bochaliMontag bis Mittwoch haben wir uns ein Auto ausgeliehen. Die Straßen auf Zakynthos sind im Grunde recht gut. Klar, es gibt keine Autobahn, sonder man fährt viel durch kleine Orte mit engen Gassen. Dort kann es durchaus auch mal interessant werden, wenn einem ein LKW entgegenkommt. Aber das wird durch die griechische Gelassenheit immer ohne Probleme geregelt.

Unser erster Ausflug ging nach Bochali, oberhalb von Zakynthos Stadt. Dort ist eine Burg, die man besichtigen kann und von wo man auch eine herrliche Aussicht auf Zakynthos Stadt und Umgebung hat.

 

Tipp: Montags ist es geschlossen, wie wir feststellen mußten. wink


Naja, wir standen also vor dem verschlossenen Tor. Aber wenn man in den Ortskern reinfährt, hat man auch schon eine sensationelle Aussicht. Hier gibt es kleine Cafés in denen man es sich gut gehen lassen kann. Ich kann hier leider keine Empfehlung aussprechen, da wir noch nach Zakynthos Stadt fahren und dort einen Café Frappé trinken wollten. Was wir dann auch taten. Zunächst schlenderten wir am Hafen entlang. Genossen das Flair dieser Stadt und ließen uns dann in einem Café nieder. Es war einfach schön.

bild panorama zakynthos stadt

Bild Panorama Zakynthos Stadt


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bild information erdbeben
 

 

Abends haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen. Als wir dann ins Zimmer zurück kamen und müde ins Bett fallen wollten, rüttelte es auf einmal. Da erlebten wir doch tatsächlich ein Erdbeben! Es war nicht schlimm. Der Boden hat etwas gewackelt, das war auch schon alles.  cool

 

 

 

 

 

 


bild landkarte zakynthos weg zum naturkundemuseum

 

bild naturkundemuseum adler

Am nächsten Tag hatten wir vor zur Windmühle am anderen Ende von Zakynthos zu fahren.

Aber es kam alles anders als geplant.

Auf dem Weg entdeckten wir ein kleines Naturkundemuseum. Dort machten wir halt. Diese Museum hat sich auf die Tierwelt spezialisiert.

Es zeigte viel wissenswerte über die heimische Tierwelt, aber auch der von Europa und dem Rest der Welt.

 

 

 

 


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 Highlight!

bild rehbock im tierpark askos zakynthosbild landkarte zakynthos weg von naturkundemuseum zum tierpark askosIm Museum bekamen wir den Tipp, dass ganz in der Nähe der Windmühle, ein Tierpark sei. Also dachten wir, dass wir den doch auch noch „mitnehmen“ könnten. Wir waren anfangs auch etwas skeptisch, was das für ein Tierpark sei. Also machten wir uns auf den Weg. Mittlerweile war es schon später Mittag und unsere Mägen verlangten nach Nahrung. So beschlossen wir spontan vor dem Tierpark noch in einer Taverne anzuhalten. Hier zeigte sich auch mal wieder die griechische Gastfreundschaft, die wir so lieben und das Essen war fantastisch! Als wir bezahlen wollten gab es (wie es in Griechenland oft üblich ist) noch eine Nachspeise aufs Haus. Wir erhielten die wohl süßeste und leckerste Honigmelone, die ich je gegessen haben.
Gut gestärkt ging es also nun weiter in den Askos Stonepark, der fast um die Ecke von der Taverne liegt.
Was wir hier vorfanden war etwas ganz anderes, als wir erwarteten.
In einer Senke von tausenden von Olivenbäumen und Zypressen liegt dieser wunderschön angelegte Park.

Info: Der Eintritt kostet 9,50 € und ist jeden Cent davon wert!

bild truthahn askos stonepark zakynthosIm Eingangsbereich wird man von einem stattlichen Truthahn begrüßt, der dort sogar im Haus ein und ausgeht. Jeder Gast bekommt eine Flasche Wasser ausgehändigt, die im Eintrittspreis enthalten ist. Weiter geht es dann durch ein Gatter in den Hauptteil des Geländes. Hier befinden sich Rehe. Diese haben ein riesen, wunderbar gepflegtes Gelände, auf dem sie sich frei bewegen können. Die Tiere haben keinerlei Scheu vor Menschen. Im Gegenteil, sie lassen sich mit Olivenzweige, die man vom Tierpfleger bekommt, füttern und sogar anfassen. Einfach bombastisch!
Zwischen drin kreuzten Pfauen den Weg, die stolz daher schreiten.

 

Etwas weiter ist das Gehege der Waschbären. Auch hier hatte ich einen sehr positiven Eindruck. Das Gehege war groß undbild waschbaer im askos stonepark zakynthos sehr gepflegt. Man bekam von dem Tierpfleger Drops ausgehändigt, die man den Waschbären füttern durfte. Wie wild kamen die possierlichen Tiere an und bettelten nach diesen Drops. Anfangs war ich sehr vorsichtig, denn es handelt sich bei Waschbären immerhin auch um kleine Raubtiere, die doch gut zubeißen könnten, wenn sie das wollten. Aber schnell merkte ich, dass diese Tiere wirklich nur diese Drops haben wollten. So stürmisch sie auch bettelten, wenn man ihnen eins reichte, nahmen sie das zärtlich aus der Hand und aßen es mit Genuss. Sobald der Drop gegessen war wurde wieder gebettelt, als hätten sie seit Ewigkeiten nichts mehr zu futtern bekommen. Es war herrlich dieses Schauspiel. Zwischendurch hatten die Waschbären auch den Schalk im Nacken stecken, denn mit Vorliebe schienen sie die Rehe zu ärgern. Kam ein Rehbock zu nah an das Gehege, wurde nach ihren Geweihen gegriffen, was den Rehen überhaupt nicht gefiel (zumindest nicht von den Waschbären).


Gemütlich schlenderten wir dann weiter durch die Anlage, auf der man noch vieles mehr entdecken kann. Besonders angenehm empfand ich es, dass außer uns nur noch 3 weiter Besucher dort waren. Das heißt, hier gibt es keine Massenabfertigung.

Nun ja, der Park hatte uns so in den Bann gezogen, dass wir überhaupt nicht die Zeit beachteten.

Wir beschlossen, die Windmühle am nächsten Tag zu besuchen, denn auch wenn auf Zakynthos nichts wirklich weit entfernt liegt, muß man einige Zeit für die Fahrt einrechnen. Wie gesagt, es gibt keine Autobahnen. laugh


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bild zakynthos weg zur windmuehlebild windmuehle zakynthosAm dritten und letzten Tag, an dem wir das Auto gemietet hatten, unternahmen wir einen erneuten Versuch zur Windmühle zu fahren. Und ob man es glaubt oder nicht, wir haben es geschafft, sogar ohne Zwischenstopp. Der Platz ist wirklich am nördlichsten Zipfel der Insel, aber im Grunde recht gut zu finden.
Natürlich gibt es dort nicht nur eine Windmühle. Man hat dort natürlich die Möglichkeit zu Essen. Und ich fand das Essen wirklich gut. Klar sind die Preise dort etwas Höher, aber sie arten nicht ins Uferlose aus. Des weiteren kann man, am Restaurant vorbei, einen Weg (der zum großen Teil aus Treppen besteht) runter ans Wasser nehmen. Hier kann man, wiederum über eine kleine Leiter, in das kristallklare Wasser abtauchen.
Wer noch Zeit hat, kann, 3 Minuten mit dem Auto entfernt, mit einem Boot raus zu den blauen Grotten fahren und dabei die Windmühle vom Wasser aus sehen. Mit etwas Glück kann man hier Delfine beobachten. Auch wenn es sich hier um größere Boote handelt, ist es wirklich lohnenswert.
Dieses Jahr machten wir die Bootstour nicht mit, da wir in 2012 schon einmal an einer teilnahmen.
Stattdessen machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel.


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Den Rest des Urlaubes war weiterhin zum Ausspannen reserviert.
 

Highlight!
 

bild schwimmende unechte karettschildkroeteFreitags allerdings passierte mir etwas, was man mit Geld nicht bezahlen kann. Wir waren schwimmen, also um genau zu sein, ich war mit meiner Schnorchelmaske unterwegs. Das Wasser war an diesem Tag extrem klar. Ich konnte sehr viele Fische beobachten. Kleine und Große. Es war einfach toll. Nach einer Stunde wollte ich zurück, der kleine Hunger kam auf. Ich tauchte einmal kurz auf und wollte dann schnorchelnd zurück schwimmen. Ich schaute herunter und konnte meine Augen kaum glauben. Da schwimmt doch tatsächlich die Schildkröte, die wir Sonntags im Seegras haben liegen sehen, gemütlich unter entlang. bild unechte karettschildkroete vor proto koukla Aber so dicht, wäre ich nicht so perplex und fasziniert, ich hätte sie (oder besser gesagt ihn) anfassen können. Der Schild war mindestens 1,10 Meter lang. Der Kopf war richtig wuchtig. Ich konnte ihm direkt in die Augen schauen. Es ist unbeschreiblich, diese Tiere strahlen Ruhe pur aus. Man könnte ja denken, das wenn auf einmal so ein großes Tier im Wasser auftaucht, man erschreckt, vielleicht auch Angst bekommt, aber man fühlt sofort, dass diese Lebewesen einfach nur friedlich sind. Es ist unbeschreiblich! Natürlich hat man bei so einem Ereignis keine Kamera griff parat, wie soll es auch anders sein. Aus diesem Grund hier noch mal die Bilder, die ich im Jahr 2003 machen konnte.


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bild handy temperatur

 

 

Die Tage wurde immer heißer und wir waren echt froh, dass wir den Mietwagen am Anfang der Woche hatten. Weder das Wasser, noch der am Nachmittag einsetzende Wind, war eine Abkühlung. Das Thermometer stieg bis auf 38°C an, was selbst für Einheimische recht heiß ist.

 


bild pavlos in thalassa bar proto kouklaAm Samstag Abend verbrachten wir noch mal eine tollen Abend in der Thalassa Bar, bei Musik von Pavlos, gutem Wein und guter Stimmung.
Tja, so neigen sich die schönsten Tage des Jahres dem Ende. Aber eines ist klar, das war nicht das letzte Mal, das wir auf Zakynthos und im Porto Koukla Hotel waren!

 

 

 

 



ευχαριστώ πολύ - efcharistó polý

                                   Music by PavlosLinardos

 

Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seit, hier der direkte Link zu Porto Koukla:

https://www.porto-koukla.com/

 



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